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Was lässt sich mittels Telemedizin bei Typ-2-Diabetikern erreichen?

In einem Pilotprojekt steht der Einfluss telemedizinischer Betreuung bei Diabetikern im Fokus. Das besondere daran ist der Mix aus Telemedizin, Gesundheitscoaching und permanenter Gewebezuckermessung.

(Berlin, 4.12.2020) - Kann eine telemedizinische Begleitung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 in Kombination mit Gesundheitscoaching und permanenter Gewebezuckermessung die Versorgung von Diabetikern verbessern? Dieser Frage geht das in Berlin ansässige Deutsche Institut für Telemedizin und Gesundheitsförderung (DITG) mit dem Pharmaunternehmen Abbott in einem gemeinsamen Pilotprojekt nach. Das DITG ist Teil der Curalie-Gruppe.

Das Projekt wurde den Angaben zufolge speziell für Patienten mit Typ-2-Diabetes entwickelt, deren Diagnose erst kürzlich gestellt wurde oder die mit einer Monotherapie behandelt werden.

„Wir wissen, dass bereits minimale positive Änderungen in der Lebensweise einen großen Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System, die Lebensqualität und die Medikation der Betroffenen haben können und deshalb setzen wir mit unseren digitalen Angeboten genau an diesem Hebel an“, erläutert Bernd Altpeter, General Manager von Curalie.

Umgang mit Krankheit verbessern

Ziel des Projekts sei es daher, zu klären, inwiefern eine kontinuierliche und telemedizinische Begleitung eines Patienten diesen so beeinflussen kann, dass sein Umgang mit der Krankheit verbessert wird.

Darüber hinaus gelte es herauszufinden, so das DITG, inwieweit so Folgeerkrankungen sowie Gesundheitsausgaben reduziert werden können. Im Verlaufe des Projekts soll den Angaben zufolge eine Remission (HbA1c < 6,5 Prozent) der Neupatienten herbeigeführt werden.

Bei Patienten mit Monotherapie soll entsprechend eine Progression der Diabetes-Erkrankung verhindert werden. Ziel sei es, den Gesundheitszustand zu halten oder bestenfalls zu verbessern. Hauptaugenmerk liegt, so die Projektinitiatoren, auf einer Kombination von telemedizinischem Coaching, digitaler Begleitung mit der Plattform „TeLiPro“ und der kontinuierlichen Gewebezuckermessung.

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