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Kein Zucker in der Fastenzeit: Die Auswirkungen auf den Körper sind beachtlich

Während der Fastenzeit liegt der Verzicht auf Zucker voll im Trend. Experimente und Studien offenbaren: Die Auswirkungen auf den Körper sind beachtlich.

(Frankfurt, 15.2.2021) - Die Fastenzeit, die in diesem Jahr am 17. Februar beginnt, bietet für viele Menschen eine Gelegenheit, den eigenen Konsum zu überdenken und zu verzichten. Das können Fleisch oder Alkohol sein, aber auch der Verzicht auf Zucker liegt im Trend. Für Christen dauert die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Gründonnerstag, also 46 Tage. Da die sechs Sonntage ausgenommen sind, bleiben 40 Fastentage.

Neben religiösen Gründen steht mittlerweile oft der gesundheitliche Aspekt des Fastens im Fokus. Der Verzicht auf Zucker ist durch Dokumentarfilme, wie „Die große Zuckerlüge“ von Arte und ZDF verstärkt ins Bewusstsein gerückt. Studien und auch Selbstversuche zeige, dass der Verzicht auf Zucker erstaunliche Auswirkungen auf den Körper haben kann.

In der Fastenzeit auf Zucker verzichten: WHO empfiehlt maximal 25 Gramm pro Tag

Pro Kopf konsumiert jeder Deutsche durchschnittlich etwa 35 Kilogramm Zucker pro Jahr, seit 1950 ist dieser Wert laut dem Wissensmagazin Quarks um etwa zehn Kilogramm gestiegen. Das ist mehr als dreimal so viel, wie von der WHO empfohlen. Nach Angaben der WHO sollte der Konsum auf 25 Gramm pro Tag, also weniger als zehn Kilogramm pro Jahr, beschränkt werden.

Zu viel Zucker kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken: Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen unter anderem im Zusammenhang mit übermäßigem Zuckerkonsum. Das Fasten kann daher auch eine Möglichkeit sein, den eigenen Zuckerkonsum langfristig zu überdenken. Wichtig ist jedoch: Es gibt viele Faktoren, die die Entstehung von Krankheiten beeinflussen. Negativ wirkt sich der Verzicht auf raffinierten Zucker grundsätzlich nicht aus, denn der Körper ist nicht auf ihn angewiesen. Wer auf Zucker verzichten will, muss die Inhaltsangabe von verarbeiteten Lebensmitteln genau durchlesen, denn Zucker hat viele Namen:

Studien zu Zucker: Gesüßte Getränke erhöhen Risiko für Diabetes

Wer in der Fastenzeit etwas Gutes für den Körper tun möchte, kann auf Getränke mit Zucker verzichten, denn diese wirken sich nachweislich negativ auf die Gesundheit aus. „Zuckergesüßte Getränke erhöhen das Risiko für Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2“, warnt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Eine Studie der Universität von Kalifornien in San Francisco zeigt zudem, dass der Verzicht auf Fructose die Gesundheit von stark übergewichtigen Kindern und Jugendlichen verbessert. Die Studienteilnehmer wiesen innerhalb des Studienzeitraums von neun Tagen einen verbesserten Insulinstoffwechsel sowie weniger Leberfett und Bauchfett auf.

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