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Inselzell-Transplantation geht unter die Haut

Die Transplantation von fremden Insulin-produzierenden Inselzellen in die Leber ist momentan der effektivste Weg für eine dauerhafte Unabhängigkeit von Insulin-Spritzen bei Typ-1-Diabetes. Eine Studie bestätigt jetzt erstmals die Möglichkeit einer subkutanen Transplantation im Tierversuch. Diese Methode hat einige Vorteile.

Seit Jahren gibt es die intraportale Transplantation von pankreatischen Inselzellen, also in das Blutgefäßsystem der Leber, um Typ-1-Diabetikern den lebenslangen Gebrauch von Insulin zu ersparen. Allerdings gilt diese chirurgische Therapie immer noch als experimentell. Bei der Infusion der Spenderzellen in die Leber treten zudem häufig Komplikationen wie Hämorrhagien, Portalvenenthrombosen, Entzündungsantworten und Amyloidosen auf, welche zu einem Verlust des Transplantats führen können.

Auch mit Transplantationen unter die Haut wird schon länger experimentiert. Bis zum jetzigen Zeitpunkt stellten jedoch vor allem Nähr- und Sauerstoffmangel ein unüberwindbares Hindernis für subkutan applizierte, allogene Inselzelltransplantate dar. In einer neuen Publikation im Fachjournal »Nature Metabolism« berichten Forscher der University of Pennsylvania, Philadelphia, wie es ihnen gelang, mithilfe einer speziellen Kollagenmatrix das Überleben der subkutan injizierten Inselzellen langfristig zu gewährleisten.

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