Skip to main content

Helmholtz Diabetes Conference eröffnet

(München, 12.5.2021) - Hundert Jahre nach der Entdeckung des Insulins, das Diabetes von einer tödlichen zu einer kontrollierbaren Erkrankung machte, versammelt die achte Helmholtz Diabetes Conference weltweit führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um ihre neuesten Forschungserkenntnisse zu präsentieren. In diesem Jahr eröffnete die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, die Konferenz.

In ihrer Ansprache wies sie auf den steigenden Bedarf an besseren Behandlungsmöglichkeiten für die weltweit zunehmende Diabetes-Epidemie hin. In diesem Zusammenhang betonte sie das hohe Engagement Deutschlands bei der Förderung wissenschaftlicher Spitzenleistungen und lobte den Beitrag des Helmholtz Zentrums München und seines Diabetes Centers.

Um seine Stellung zu stärken, kooperiert das Helmholtz Diabetes Center auf lokaler und internationaler Ebene beispielsweise mit dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), den lokalen Exzellenzuniversitäten, sowie mit Partnern aus der Industrie. Der Transfer ist dabei eines der wichtigsten Ziele und ist fester Bestandteil der Strategie des Helmholtz Zentrums München.

„Unsere Vision ist ehrgeizig, aber auch greifbar: Typ-1-Diabetes verhindern und Typ-2-Diabetes lebenswerter machen“, sagt Stephan Herzig, Direktor des Helmholtz Diabetes Center. „Wir entwickeln Kombinationstherapien gegen die Langzeitfolgen der Krankheit, wir haben ein neuartiges Wirkstoffziel für die Diabetes-Remission entdeckt, wir leiten einzigartige bevölkerungsbasierte Studien zur Erkennung und Vorbeugung von Diabetes bei Kindern und es gibt bereits eine klinische Studie für eine sehr vielversprechende Substanz, um sowohl Diabetes als auch Adipositas zu behandeln. Wir werden immer weiterforschen, für eine gesündere Gesellschaft.“

Das Helmholtz Diabetes Center unterstützt die wissenschaftliche Gemeinschaft mit Initiativen wie der International Diabetes Research School, die die nächste Generation von wissenschaftlichen Führungskräften ausbildet. Es engagiert sich auch für den Wissenstransfer in Form eines Informationsdienstes, der jährlich Millionen von Patientinnen und Patienten sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger erreicht.