Diabetes-Organoide: An Mäusen funktionieren sie schon
Es wäre ein Traum für jeden Diabetiker: Wäre das Einsetzen künstlich hergestellter Organoide aus Stammzellen erfolgreich, müssten sie niemals mehr Insulin-Einheiten ausrechnen und spritzen.
Was ein wenig nach Science-Fiction klingt, funktioniert, allerdings bisher nur an diabetischen Mäusen. Aus deren Zellen hat man nämlich Beta-Ähnliche Stammzellen gezüchtet, die dann speziell behandelt wurden – ohne diese Behandlung fehlt ihnen gleichsam die Kraft, um Insulin auszustoßen. Forscher des Salk Institutes for Biological Studies in La Jolla entdeckten jedoch einen genetischen Schalter namens ERR-gamma, der, wenn er umgelegt ist, die Zellen in Funktionsbereitschaft versetzt. Sie identifizierten auch noch ein Protein namens WNT4, das diesen Reifungsschalter aktivieren kann. „Wenn ERR-gamma aktiv ist, bekommen die Zellen die Energie, die sie für ihre Arbeit benötigen“, sagt Co-Autor Michael Downes. „Unsere hergestellten Zellen sind dann gesund und robust und können Insulin abgeben, wenn sie einen hohen Glucosespiegel wahrnehmen.“





