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Diabetes: Augenschäden durch neue Laser-Diagnose aufdecken

Diabetische Retinopathie: Neue Methode erleichtert Diagnose

(2.11.2021) - Diabetische Retinopathie ist eine fortschreitende Augenerkrankung, die oft im Zusammenhang mit Diabetes auftritt. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für Blindheit. Gängige Diagnoseverfahren dieser Augenkrankheit sind für Betroffene höchst unangenehm und erfordern unter anderem Injektionen in den Augapfel. Ein japanisches Forschungsteam hat nun ein nicht-invasives Verfahren entwickelt, mit dem Augenschäden bei Diabetes mittels eines Lasers sichtbar gemacht werden können.

Forschende der Tokyo Medical and Dental University (TMDU) in Japan stellten kürzlich eine neue nicht-invasive Bildgebungstechnik zur Diagnose der diabetischen Retinopathie vor. Herzstück ist ein spezieller Laser, mit dessen Hilfe Bereiche im Auge sichtbar gemacht werden können, die von der Augenkrankheit betroffen sind. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich im „Asia-Pacific Journal of Ophthalmology“ publiziert.

Blauer Laser kann das Auge durchleuchten

Laser mit einem speziellen blauen Licht können laut der Arbeitsgruppe dazu verwendet werden, um die Tiefen des Auges zu beleuchten und so Bereiche aufdecken, die von diabetischer Retinopathie betroffen sind.

Bisher gibt es nur invasive Diagnosemethoden

Bislang gilt die sogenannte Fluoreszenzangiographie als gängigste Methode zur Diagnostik von Erkrankungen des Augenhintergrundes. Hierzu wird ein Farbstoff in das Auge injiziert. Durch das Kontrastmittel lassen sich dann Bereiche, die von der Augenerkrankung betroffen sind, erkennen. Das Verfahren ist allerdings relativ aufwändig und wird von vielen Patientinnen und Patienten als belastend empfunden.

Neue Diagnoseform kommt ohne invasive Eingriffe aus

Die japanische Forschungsgruppe zeigt nun, dass ein Verfahren namens „multicolor widefield scanning laser ophthalmoscopy (SLO)“ vergleichbare Erfolge bei der Diagnose der diabetischen Retinopathie erzielt wie gängige Methoden, ohne dabei auf invasive Mittel zurückgreifen zu müssen.

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